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Die Yekös!
Eine Weihnachtsgeschichte
Von T.R Y.K Tolleskind

Es begab sich vor einiger Zeit, da zogen muntere Recken aus, um das Glück zu finden.(10.10.2005 Spiel gegen Bielefeld) Es war eine Gruppe lustiger Gesellen, die stets bemüht waren ein Leben voller Freude und Harmonie zu leben. Es waren die Yekös, ein Volk wie es unterschiedlicher nicht sein könnte. Es gab Zwerge und Riesen, Läufer und Kämpfer, Oger und Prinzessinnen( wer wer ist, bleibt der Fantasie des Lesers überlassen!). Doch ihr gemeinsames Ziel nach Glückseligkeit schmiedete sie so fest zusammen, das es schon den Untergang des uns Bekannten benötigen würde, um sie zu trennen.

Die Yekös waren kein kriegerisches Volk, nein, dass nun wirklich nicht, doch es ergab sich von Zeit zu Zeit, wenn die Yekös Ihre harten Aufgaben des Alltags erledigt hatten, das Sie Gäste eines Festes wurden, welches seinen Ursprung in Kriegerischen Ritualen hatte.
Es war das Spiel Fußball. Es wurde von Kriegern gespielt, die nicht wie die Yekös fürs überleben hart arbeiteten, sondern durch wöchentliche Showkämpfe gegen andere Völker ihr gar nicht sperrlich Einkommen verzeichneten.

Um Ihr regelmäßiges Ritual gebührend anzugehen, trafen sie sich an einem recht winterlichen Sabbat an einer sagenumwobenen und mystisch anscheinenden Ort, der den glanzvollen Namen Holzhütte trug.
Es war ein Ort voller Sagen, Geschichten und Mythen. Kaum ein Ort auf dieser Welt, der mehr an unglaublichen Geschichten und Heldentaten zu berichten hatte, als dieser unscheinbare Hort des Übersinnlichen.

Munter kamen die Yekös aus allen Himmelsrichtungen herangeeilt, um sich mit dem ein oder anderen Zaubertrank aus der Zaubertrankbrauerei mit duisburger Kennzeichen auf das bevorstehende Fußballfest einzustimmen.

Gemeinschaftlich zogen sie los, sattelten ihre Metallpferde und ritten wie durch Geisterhand zum Ort des Festes, der Arena zu Duisburg.
Aus aller Herren Länder kamen Sie herbei, Hexen, Kobolde, Alkoholiker um dieses Fest zu erleben.

Das Fest war keiner rede wert, daher genug davon. (1:1)

Traurig kehrten Sie zum Ort zurück, an dem Alles so verheißungsvoll begann.
Der Zaubertrank, der Ihre Sinne noch so schön betört hatte reichte als Ausgleich für ein schlechtes Spiel nicht mehr aus.
Was nun, fragten sich die Yekös.

Jedoch nach ungleich kurzer Zeit kamen mehr und mehr Gerüchte auf, dass ein weiteres Zaubermittel gegen Traurigkeit gefunden war.
Ein leises Getuschel steigerte sich in ein raunendes Getöse.
Weiter und weiter heizten sich die Gemüter, Diskussionen, Wortgefechte.
Ein heilloses Chaos drohte wie eine Welle der Unklarheit jede, auf Hoffnung gebaute Hütte der Freude hinweg zu reißen, wie ein Orkan einen im wind schwebende Schmetterling.

Im Angesicht der Trostlosigkeit zerriss jedoch ein Ereignis jedes noch so starke Band der Hoffnungslosigkeit auf Freude.

Das Elixier, worüber noch vor kurzer Zeit sich die Götter stritten war gefunden. Die Zeit schien für einen Moment still zu stehen. Die Erde lies ab von Ihrer Rotation. Die Vögel verstummten......

Mit großen Augen standen die Yekös vor dem Unfassbaren. Nie hätten Sie jemals davon zu träumen gewagt, nie wäre es einem Yekö über die Lippen gegangen, das dieses Getränk existiert.

„Kümmerling“, das Getränk der Gottheiten.

Jedoch nicht nur ein Gefäß der Quintessenz des Wohles wurde entdeckt, 125 kleine Freudenspender kamen Nach für Nach ans Tageslicht.
Gebraut aus Kräutern der entlegensten Orte, von denen man sogar sagt, sie existieren nur in der kranken Fantasie einiger geisteskranken BVB-sympatisierenden Opaunken aus den Niederlanden.

Noch etwas schüchtern und beeindruckt von dieser unglaublichen Realität wagten sich die ersten und mutigsten Yekös daran, diesen Zaubertrank zu trinken.

Es war ein Gefühl der Angst, als dieses Getränk zum erstenmal die Lippen der Yekös benetzte. Abwartende Unsicherheit überkam alle, als sich die Flüssigkeit ihren Weg vom Mund der Speiseröhre entlang in den Vorverdauapparat bahnte.

... es war vollbracht.

Man wartete auf eine Wirkung..... Totenstille ..................
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Rülps... da war es, ein Gefühl des Schwebens gepaart mit Freude über das Leben an sich .Ein Gefühl wie ein zartes zittern zertretender zittertahler Zimtzucker-Zittern. (Zitter = Musikinstrument) ;-))
Ein Jubelsturm lies die Mauern der Holzhütte erzittern.
Kein Yekö lies es sich nehmen; Dieses Gefühl, diese manische Stimmung, diese Extase, diese geistige Ejakulation positiver Stimmungshormone.
Die Horde war nicht mehr zu bremsen. Der Kümmerling wurde in einem Gelage vernichtet, welches noch Eonen später als heroische Tat seines gleichen suchen wird.

Es vergingen keine Stunden an der Zahl drei, bevor der Zaubertankzauber war vorbei.
Es wurde getanzt, gelacht, gesungen, Trübsal wurde niedergerungen.
Getrunken wurde heute viel, nach einen doch so ödem Spiel.
Ein Weiser Yekö(PAPA Waldmann) kam noch fragen, ob sich es anders hätte zugetragen,
als er das Spiel hat selbst gesehen, er konnte es erst nicht verstehen.
Doch weiter ging es ohne Reu`, sie blieben Ihren Werten treu
Fortan die Yekös werden feiern, bald die Yekös werden dreiern,
damit beim Fußball wieder bald, der Schlachtruf der Yekös hallt.
So war es ein Fest der Yekös, welches fortan zu Ehren der Weihnachtszeit abgehalten wurde.

Und wenn die Yekös nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute.

t.r.